Fahrrad oder Rad ab?

Moin zusammen,

ich grübel ja schon länger darüber nach mich mehr auf das Rad zu schwingen. Zum einen zum Zwecke der Gesundheit, der Umwelt und weil es auf Dauer weniger Geld kostet. Aber mein alter Esel ist a) ca. 20 Jahre alt, b) hat damals nur 200€ gekostet und c) zeigt deutliche Alterserscheinungen. Und bevor ich da jetzt einen größeren Betrag investiere, nur um den selben Rahmen zu behalten, soll lieber was neues her.

Ganz ersetzen wird der Drahtesel das Auto nicht, aus vielen Gründen und von daher sind meine Ansprüche recht simpel:

  • Herrenrad
  • Stabiler Gepäckträger
  • breiter, weicher Sattel (ja, der Arsch wird im Alter doch empfindlicher)
  • Gangschaltung (Kette)
  • Nabendynamo
  • LED Beleuchtung
  • Kein zusätzlicher E-Krempel. Also kein E-Bike in irgendeiner Form.

Wo schaut man da am besten? Was darf/sollte so ein Rad kosten und von welchen Fabrikaten/Modellen/Herstellern sollte man (aus diversen Gründen) die Finger lassen?

Gerne boost und so. Schöne Woche noch 8)

Moin.

Hallo ihr da draußen in der Welt mit denen ich jetzt (gefühlt) ein halbes Leben keinen Kontakt mehr hatte. Die, mit denen ich in der Vergangenheit in den externen Wohnzimmern war (Amadeus, Metro, Swutsch) oder die, die mal zum Kaffee vorbei kamen. Netzfreunde aus IRC, Twitter, Mastodon und Foren.

Die Sommerferien 2022 sind vorbei, das Kind ist jetzt in der 6. Klasse und ich bin noch ein Jahr näher an der 50 dran. Näher, als an der 40.

Wo ist das Leben der letzten zwei bis drei Jahre geblieben und wo wird es sein, wenn im Winter wieder alle „großartig vorbereitet“ sind?

Aber ich fange schon wieder an negativ zu denken. Es fällt mir aber auch schwer positiv zu bleiben. Einmal Nachrichten am Morgen anmachen und sich informieren, was gestern war und die Laune ist gleich im Keller. Von social media mal ganz zu schweigen.

Positives! Wir (meine beiden Damen und ich) sind gesund. Es geht uns gut und wenn wir über Dinge klagen, dann entweder auf hohem Niveau oder über Dinge, die wir nicht ändern können. (*hust* Energiekosten *hust*) Aber es gibt auch anderes positives!

Da wäre zum Beispiel das Taj Mahal Tandori Restaurant in Oldenburg. Ich war noch nie indisch essen und wollte immer mal hin. Also sind wir zu meinem 47. einfach mal hin. Und es war so gut, dass wir gleich noch mal hin sind. Echt lecker. Ich bekomme schon wieder das Sabbern, wenn ich nur daran denke.

Anderes positives: Lina hat (gefühlt) jeden Tag in den Sommerferien irgendwas beim Ferienpass mitgemacht und einen Heiden Spaß dabei gehabt. Schöne Sommerferien gehen also auch ohne Flieger nach Malle oder so.

Mehr positives: unser Garten ist grün. Nicht zuletzt, weil wir eben nicht den Rasen auf Golfplatzniveau trimmen, sondern auch mal stehen lassen. Wo bei einigen Nachbarn schon die Rasenfläche braun wird ist bei uns noch alles Grün.

Ich nehme mir immer und immer wieder vor mehr mit allen zu kommunizieren, die ich vermisse aber a) kenne ich zu viele und b) wüsste ich nicht, was ich noch erzählen soll. (Außer das oben genannte)

Wenn ihr das hier also lest: ich denke an euch. Oft und manchmal zu unmöglichen Zeiten. Und wenn ihr mir schreiben wollt, dann macht doch einfach. Bei Antworten bin ich in der Regel viel schneller und zuverlässiger *g*

PS: Wenn dieser Artikel bei Facebook steht und ich darunter kommentiert oder „like“ drückt: ich bekomme (warum auch immer) darüber nur noch selten eine Benachrichtigung von Facebook. Da könnte eine Reaktion von mir also länger dauern. Leider.  :S

Bleibt gesund und munter und immer daran denken: Bunt ist das Leben und Granatenstark!

Hallo Hallo

Ja, ich leb‘ noch.

Eigentlich wollte ich mehr schreiben, aber dann schaue ich in die „sozialen Medien“ und in die Nachrichten und möchte nur noch den Kopf auf die Tischplatte hämmern.

Passt auf euch auf, nehmt Rücksicht aufeinander und macht die Welt da besser, wo ihr es könnt. Auch wenn es nur ein Vogelfutterspender im Garten ist und eine Ecke der Hecke, die Naturbelassen bleibt.

Mensch. Du beklopptes Lebewesen.

 

Und einfach so ist auch 2021 (fast) zu ende

Das war also Pandemiejahr II mit allem, was dazu gehört.

Ich könnte jetzt stundenlang hier jammern, wehklagen, nörgeln und mosern. Wer mich kennt, weiß, dass ich darin sehr gut und ausdauernd bin.

Aber ich bin zu erschöpft. Ko, fertig, ausgebrannt und aufgebraucht. Deswegen hier ein paar positive Worte zu 2021:

  • Wir (also meine kleine Familie hier) sind gesund durch das Jahr gekommen
  • Die neue Schule für Lina ist der Hit und sie freut sich immer wieder hin zu fahren
  • Finanziell ist auch alles im grünen Bereich. Alle Rechnungen sind bezahlt und das Konto grün.
  • Im weiteren Umfeld von Familie, Freunden und Verwandten gab es (soweit ich es mitbekommen habe) keine Katastrophen oder Todesfälle zu beklagen. [Ausnahme der Hausbrand bei Freunden, fällt mir gerade wieder ein]
  • Mein „Haupthobby“ [Tabletop Wargaming]macht mir immer noch Spaß und ich habe mehr gemalt und gebastelt als in manch anderem Jahr. Auch wenn das eher eine niedrige Hürde war. Gespielt habe ich leider gar nicht (verdammte Pest!) aber das wird (hoffentlich) 2022 besser werden. [Jetzt habe ich doch genörgelt, verdammt!]

irgendwer hatte sich mal in grauer Vorzeit überlegt, dass man das neue Jahr nicht besser anfangen könnten, als sich gleich wieder zu belasten. Und das nannte man dann „gute Vorsätze“.

Meh!

Ich mache mir keinen neuen Stress, ich versuche bei dem zu bleiben, was ich schon länger versuche:

  • ein guter Vater und Ehemann zu sein
  • eine gute Work/Life Balance hin zu bekommen
  • nicht mehr Geld ausgeben, als ich mir leisten kann
  • ein Haus suchen
  • Nicht mehr Minis kaufen, als ich bemalt habe
  • Öfter mal „Nein“ sagen und auf mich und mein Bauchgefühl hören
  • Für Familie und Freunde da sein.

Es gibt noch so viel mehr, was ich hier schreiben könnte, aber wie gesagt: Ich bin erschöpft.

Deswegen an dieser Stelle: passt auf euch auf, kommt gut rein ins neue Jahr und haltet Kontakt zueinander. 2022 könnte besser werden. Schauen wir mal ;)

 

Facebook hat bummemacht!

Mit dieser kindischen Kopfzeile möchte ich nur sagen: Haha.

Wenn es etwas zu lernen gibt aus diesem Blackout, dann das zentralisierte Dienste ein ziemliches Loch sein können.

Auftritt Fediverse. I’ve said it once, I’ll say it again. Legt nicht alle euren digitalen Eier in einen Korb.

Messaging? Signal ist eine prima Alternative, auch wenn das auch ein zentraler Dienst ist.

Twitter? Mastodon! (Auch wenn Twitter diesmal nicht down war, es kann genau so schnell passieren)

Facebook? Foren und Diaspora!

Instagram? Pixelfed!

YouTube? Peertube! (Begründung siehe Twitter)

Und ja, auch im Fediverse können einzelne Server ausfallen aber die Wahrscheinlichkeit, dass alle weg brechen tendiert gegen null.

Ich bin schon da. Siehe: über mich

Bis später.

Ab heute habe ich meinen „Jahresurlaub“. Staycation und so. Und damit ich nicht die ganze Zeit doomscrolling betreibe, werde ich meinen Social Media Konsum massiv einschränken. Besonders Twitter, Facebook und Mastodon werden die meiste Zeit zu bleiben.

Ich komme aber wieder. Versprochen.

Es sei denn, mir fällt der Himmel auf den Kopf oder so…

Der Planet stirbt.

Wobei. Ist auch nicht ganz richtig. Unser Ökosystem stirbt. Beziehungsweise es ändert sich gerade auf eine derart dramatische Art und Weise, dass unser bequemer Arsch Feuer fängt.

Buchstäblich.

Wälder um das Mittelmeer herum gehen in Rauch auf, in Mitteleuropa spülen Fluten ganze Landstriche davon und der Golfstrom könnte eher früher als später zum erliegen kommen und damit ganz schön was verändern.

Was mich dabei so furchtbar wütend macht: Das sind Sachen vor denen seit Jahrzehnten gewarnt wird. Die wieder und wieder diskutiert werden. Aber nichts passiert. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll mit all den Dingen die mir gerade eine Heidenangst einjagen.

Neben der Neustrukturierung der Ökosysteme (nein, sind keine Umweltkatastrophen, das haben wir selber verbockt, nicht die Natur) haben wir auch noch eine kleine Pandemie. Die einige immer noch behandeln, als wäre es Schnupfen und der Verzicht auf Massenveranstaltungen ein persönlicher Weltuntergang. (Ja, ich weiß, es gibt Leute, die darunter wirtschaftlich leiden aber die meine ich hier nicht und das wisst.)

Die Natur reagiert jetzt auf den ewigen Missbrauch mit einem radikalem Umbau, der nicht nur Häuser und Menschen verbrennt/weg spült, sondern nebenbei auch massiv die Nahrungsversorgung beeinträchtigen wird.

Und Leute pissen sich ins Hemd, weil sie nicht „nach Malle“ in den Urlaub fliegen können.

Merkt da einer noch was? Geht es noch? Heute schon mal in die Nachrichten geschaut? Wir reden hier nicht von einer Dürre „irgendwo in Afrika/Asien“ weil es einfach mal eine heißer Sommer war. Wir reden hier von globalen Veränderungen. Die beißen uns gerade in den Allerwertesten und die, die wirklich was tun könnten, sitzen entweder auf ihren Millionen und können sich eine „schöne ruhige Insel“ kaufen oder sind mit Wahlkampf beschäftigt.

Hat die Masse es denn noch immer nicht kapiert? Wenn es richtig scheiße läuft, dann hat das Leben, wie wir bequemen Mitteleuropäer es kennen, in 10 Jahren ein sehr abruptes Ende. Da sind Schlagzeilen zu lesen, wo ernsthaft darüber diskutiert wird, dass man Städte wie Hamburg nicht mehr wird retten können. Dann müssen knapp 2 Millionen Menschen umgesiedelt werden. Und dann werden auch Städte wie Bremen, Rostock und andere Küstenorte verschwinden.

Ich habe vor ca. 30 Jahren, während des Unterrichts auf dem Gymnasium eine Kurzgeschichte geschrieben. Es sollte eine Art Shadowrun/Cyberpunk Story werden. Damals habe ich davon geschrieben, dass der Ort in dem ich lebe einen „Nordstrand“ haben wird. Und wenn ich mir jetzt Flutkarten anschaue und Vorhersagen wie schlimm es werden könnte… Es sieht so aus, als wenn ich das noch erleben könnte.

Und dann kommen Politikkasper aus dem Unterholz gekrochen und faseln was von „grüner Unterdrückung und Verbotskultur“. Merkt. Ihr. Noch. Irgendwas?

Eigentlich hat dieser Post keinen Sinn, keinen Punkt, keine Pointe und erst recht keine Lösung. Ich weiß nicht, was ich noch alles tun soll, um etwas zu bewegen. Ich bin müde. Unendlich müde und erschöpft. Ich habe so keine Lust mehr auf das Theater.

Aber ich habe Frau und Kind und wenn ich die beiden lachen sehe, dann weiß ich warum ich hier bin. Und warum ich nicht aufgebe.

Jeder, der bis hierhin gelesen hat: Danke. Passt auf euch und die euren auf und versucht so viele auf Kurs zu bringen, wie es geht.

Vielleicht schaffen wir es noch das Schlimmste zu verhindern. Glauben kann ich nicht dran, aber hoffen.

 

Bundestagswahl 2021 – Ohje du fröhliche….

Alle Jahre wieder wird gewählt. Mal dies, mal das und dann wieder jenes.

In 2021 geht es mal wieder um „das große Ganze“. Der Thron des Bundeskanzely und dessen Hofstaat.

Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz.

Und dieses Jahr ist es für mich extra schwer zu entscheiden, wer meine Stimme bekommt. Ohne es (wieder einmal) mit vielen Worten zu beschreiben, lasse ich mal DÄ für mich sprechen

Wirklich geholfen hat auch ein „politischer Orientierungstest nicht“. Ergebnis folgt:

Was also tun? Nicht wählen? Blöde Idee. „Was mit Chancen auf den Sieg“ wählen? Da sträubt sich mir jedes Haar am Leibe. Und davon habe ich viele! Auswürfeln? Dartpfeile werfen? Kaffeesatz lesen?

Ich weiß es nicht. Wie macht ihr das?

Ich, der Lord.

Heute ist unser 7. Hochzeitstag. Und was macht man so an einem Hochzeitstag? Man schenkt sich was.

Ich habe uns, meiner Gattin und mir, zwei schottische Titel geschenkt. Und ein kleines Stück Land in Schottland. (1′ x 10 ‚ also knapp 30 x 300 cm)

LORD TIM & LADY TINA Kraft des Eigentums an Grundstücken in Schottland, im Wege einer Widmung, mit dem Wirksam werden und dem Erhalt dieser Proklamation, insbesondere in Bezug auf das Land, das als Plot J579603 by Established Titles beschrieben wird, fortan und auf ewig unter dem Stil und Titel LORD & LADY bekannt sein und soll fortan für alle und jeden als LORD TIM & LADY TINA bekannt sein.

Established Titles verkauft kleine Stücke Land, zusammen mit den Titeln, im Rahmen einer Stiftung zur Erhaltung der Natur. Man tut also was gutes und darf sich jetzt sogar Lord bzw. Lady nennen. :)

So, jetzt noch zwei weitere Lords und wir können einen Kreuzzug starten 8)

YouTube: Ein Experiment

Vor ein paar Wochen habe ich bei YouTube ein Video gesehen, dass behauptet, dass man seinen Kanal mit ein paar einfachen Tricks pushen kann. Dies ist das Video:

Im Video behauptet „The Spiffing Brit“, dass man seinen Kanal innerhalb eines Monats auf „Millionen von Abonnenten“ anwachsen lassen kann. Und das mit minimalem Aufwand.

Das Zauberwort hier ist „shorts“. Eine neue Kategorie bei YouTube die wohl TikTok entgegen stehen soll. Die Videos sind hochkant aufgenommen und kürzer als eine Minute. „Das kann ich auch“ habe ich mir gedacht und innerhalb von knapp einer Stunde Zeit 15 Videos mit je ~30 Sekunden Laufzeit zusammen geschustert. Diese habe ich dann per Timer veröffentlicht. Jeden Tag ein Video. 15 Tage lang.

Und das Resultat nach 2 Wochen? Nun, Millionen Abonnenten habe ich nicht aber 30% mehr als vor dem Experiment. Aber die Aufrufe sind um 993% gestiegen. (Kein Tippfehler, neunhunderdreiundneunzig Prozent)

Auffällig sind die zwei Spitzen.

  • 24.02.2021 1347 Aufrufe
  • 28.02.2021 653 Aufrufe

Und heute? Gestern am 05.03.2021 181 Aufrufe. Das sind immer noch drei bis vier mal so viele Aufrufe wie vor dem Experiment. Jetzt ist die Frage, mache ich weiter mit dem Experiment, bis ich den Monat voll habe oder lasse ich es gut sein? Würde ich weiter machen, müsste ich für die nächsten 15 Tage noch Videos machen. Ich bin unentschlossen. Mal sehen. Es ist jedenfalls seltsam zu sehen, wie wenig organisch das Wachstum auf Plattformen wie YouTube zu sein scheint, wenn man mit so einem Mumpitz Zahlen steigern kann.

Man sieht sich ;)